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03.11.16 10:25 Uhr Alter: 1 Jahr(e)

Kostenfallen schon vor dem Hausbau vermeiden

Viele Bauherren wollen gerade jetzt in Zeiten historisch niedriger Bauzinsen und gleichzeitig explodierender Mieten den Schritt in die eigenen vier Wände wagen und sich ihren Lebenstraum erfüllen.


So kommen Bauherren mit ihrem Budget auf die sichere Seite

 

 

Viele Bauherren wollen gerade jetzt in Zeiten historisch niedriger Bauzinsen und gleichzeitig explodierender Mieten den Schritt in die eigenen vier Wände wagen und sich ihren Lebenstraum erfüllen. Sind die Themen „Was will ich mir leisten?“ und „Wie hoch ist mein individuelles Budget?“ erst einmal geklärt, fragen sich Bauherren, wie sie Kostenfallen schon vor Baubeginn vermeiden und eine optimale Budgetsicherheit erlangen können.

 

 

 

Hier einige wertvolle Praxistipps:

Zu den reinen Kosten für den Hausbau kommen noch Baunebenkosten hinzu, die vollständig erfasst und im Voraus berechnet werden sollten. Neben der Baugenehmigung kommen Maklerkosten, Grunderwerbsteuer sowie Notarkosten hinzu. Jedes Grundstück muss erschlossen, für das Bauen vermessen und vorbereitet werden. Auch die Kosten für die Versorgungsanschlüsse von Wasser, Gas und Strom lassen sich im Vorfeld genau bestimmen. Seriöse Baupartner listen alle Kostenpunkte detailliert auf und legen konkrete Zahlen vor. Checklisten zum Gegencheck finden Hausbauinteressenten im Internet.

Bodengutachten ist unverzichtbar

Zur Planungssicherheit ist ein Baugrundgutachten allemal sein Geld wert. Die Beschaffenheit des Baugrundes kann ansonsten massive Kostensteigerungen verursachen, was meist erst beim Aushub der Baugrube sichtbar wird. Dann können tonnenschwere Findlinge freigelegt oder der geplante Keller muss anders gebaut beziehungsweise abgedichtet werden.

Finanzierungssumme von unabhängigen Fachleuten prüfen lassen

Sind alle Bauarbeiten und Baukosten im Vertrag vollständig und korrekt aufgeführt und kostendeckend kalkuliert? Eine Prüfung der Baufinanzierung führt die unabhängige Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V., München, durch. Der Verein leistet hier seit Jahren hervorragende Pionierarbeit und bestätigt die Vollständigkeit und Richtigkeit der Finanzierung eines Bauvorhabens mit einem Zertifikat. Falls doch noch etwas Unvorhergesehenes geschieht, werden Kosten in Höhe von bis zu 15.000 Euro aufgefangen.

Bau- und Leistungsbeschreibung detailliert verhandeln

Was im Herzstück des Bauvertrages vereinbart ist, wird vom Vertragspartner geschuldet, aber auch nicht mehr. Deshalb sollten Bauherren hierauf ihr besonderes Augenmerk legen, jeden Punkt hinterfragen sowie eindeutig und damit unmissverständlich ausformulieren.

Vor Insolvenz der Baufirma schützen

Das Risiko einer Insolvenz der beauftragten Baufirma lässt sich nie ganz ausschließen, aber stark eindämmen. Ratsam ist die Einholung eines Firmenchecks bei einer Wirtschaftsauskunft. So lassen sich schwarze Schafe schon im Vorfeld aussortieren. Zahlung streng nach Baufortschritt verhindert, dass Bauherrengeld für nicht erbrachte Leistungen einfach verschwindet. Dafür sollte in jedem Fall ein Baugeldkonto eingerichtet werden und von einem Wirtschaftsprüfer verwaltet werden. Bauherren sollten keinen Bauvertrag ohne eine Baufertigstellungsbürgschaft in ausreichender Höhe abschließen. Die oftmals angebotenen und vom Gesetzgeber vorgeschriebenen fünf Prozent für eine Fertigstellungsbürgschaft reichen nicht aus. Empfehlenswert sind hier 20 Prozent der Bausumme.

Baubegleitende Qualitätssicherung von Anfang an mit einplanen

Vorbeugen ist immer sicherer, als hinterher reklamieren zu müssen. Die Kosten für eine unabhängige Qualitätsüberwachung variieren nach Anbieter. Sie sollten unabhängig und im Angebot eines seriösen Bauträgers eingeschlossen sein. Auf alle Fälle beachten: Ein Blower-Door-Test deckt Lecks auf, durch die Heizenergie entweichen kann. Bei den heutigen Energiekosten ist dieser Test sehr zu empfehlen und sollte eigentlich auch zum Standardangebot eines Bauträgers gehören.

Den richtigen Baupartner auswählen

Nett allein genügt heute nicht mehr. Nur wer neben erstklassiger Bauqualität auch erstklassige Sicherheiten bietet, sollte heute für Bauherren als Bauträger in die engere Auswahl kommen. Zwölf Monate Festpreisgarantie ab Vertragsabschluss und eine Bauzeitgarantie sind Pflichtkriterien. Ebenso wichtig ist ein Baugrundgutachten von einem geologischen Institut, die Baukontrolle durch einen unabhängigen Gutachter inklusive Blower-Door-Test, eine Baufertigstellungsbürgschaft in Höhe von 20 Prozent der Bausumme. Mit einer Baugewährleistungsbürgschaft in angemessener Höhe lassen sich auch größere Mängel in den ersten fünf Jahren nach Schlüsselübergabe kostenfrei beheben.

 Mit solchen Sicherheiten versehen, können Bauherren Kostenfallen schon vor dem Bauen erkennen und vermeiden und sich auf ihr neues Massivhaus freuen.

 


 
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